Über mich

Guten Morgen Ihr Lieben,

mein Name ist Josefine, ich bin 34 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Seit nun fast 4 Jahren verändert sich mein Leben immer stärker. Ich will euch von meinen Erfahrungen auf meiner Reise erzählen und euch ermuntern euch und euer Leben zu hinterfragen und Neues zu entdecken.

Ich habe in Berlin Schiffbau studiert und in Rostock promoviere ich zurzeit noch (abgegeben habe ich, aber die Verteidigung steht noch aus). Ich habe während der Zeit an der Uni meine beiden Kinder bekommen. Ein Mädchen und einen Jungen. Und mit der Geburt meines zweiten Kindes beginnt meine Reise…

Vor 4 Jahren kam mein zweites Kind zu Welt. Einige Wochen nach der Geburt mussten alle in der Familie ein Antibiotika nehmen. Mein Baby bekam Kolliken und ich – ja ich bekam Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien. Auch früher wurde ich schon von Allergien und Asthma geplagt, aber die Neurodermitis hatte sich in der Pubertät ausgewachsen.

Die Neurodermitis war nach einigen Monaten so schlimm, dass es nicht mehr möglich war meine Hände normal und ohne Schmerzen zu benutzen. Alle Ärzte (Dermatologen und Allergologen) hatten nur eine Lösung: Kortison. Das machte es aber immer nur für kurze Zeit besser und nie vollständig. Ich habe seit Anfang an das Gefühl, dass die Ernährung einen sehr großen Teil des Neurodermitis/Allergie-Auslösers ist. Nur ist die Analyse der Ernährung sehr umfangreich und dauert sehr lange. Ich änderte also mein Leben und meine Gewohnheiten: Ich esse seitdem keine Milchprodukte, keine Zusatzstoffe im Essen, benutze ein ganz bestimmtes natürliches Duschgel, wasche die Haare nur noch mit Wasser („No-Poo“). Ich koche immer selbst und gehe nur sehr selten essen. Zusätzlich zu der Ernährungsseite gibt es die psychische Seite, die nun seit einem Jahr ebenfalls in meinen Fokus gerückt ist: Ich war kurz vor einem Burnout – meine Arbeit machte mich nicht mehr glücklich, die Haut wurde trotz Ernährungsumstellung nicht richtig gut, beide Kinder hatten eine unruhige Phase und mein Opi starb. Tatsächlich traf mich der Tod unerwartet heftig und es fiel mir sehr schwer zu trauern. Zusätzlich oder eher wegen dem seelischen Druck bekam ich chronische Kopfschmerzen.

Da leider immer noch viele Ärzte mehr Wert auf physische Symptome legen als auf psychische kam ich erst mit den diagnostizierten Spannungskopfschmerzen an einen guten Verhaltenstherapeuten. Ich began parallel einen MBSR Kurs (Achtsamkeit), meditierte jeden Tag und ging auf die Suche nach mir. Das hört sich vielleicht komisch an – die Suche nach mir. Aber für mich war es unheimlich wichtig, herauszufinden wer ich bin, außer Mutter, Ehefrau, Tochter, Ingenieurin. Wer möchte ich in Zukunft sein?

Dieser Weg dauert immer noch an und ich will euch mitnehmen durch viele Themen wie Achtsamkeit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Dies sind die drei Eckpfeiler, auf denen meine Suche nach mir basiert, die ich erlebt habe und die mir wichtig sind. Ich habe viel gelesen und nun ergänzend eine Weiterbildung als holistische Ernährungsberaterin angefangen, um die Reaktionen des Körpers besser nachvollziehen zu können. Eigentlich gehört auch Erziehung und die Beziehung zu meinen beiden Kindern dazu, aber diesen Teil will ich hier erst einmal nicht thematisieren.

Wenn Ihr Kommentare habt, schreibt mir gerne! Ich bin für Feedback und Anregungen dankbar.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mareike sagt:

    Hallo, wie spannend und toll, dass du hier so öffentlich schreibst. Weiter so!
    Liebe Grüße, Mareike

    Gefällt 1 Person

  2. Astrid sagt:

    Cooler Anfangsartikel, das macht Lust auf mehr! Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

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