Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Ich liebe schnelle, einfache Gerichte, bei denen nicht erst zig exotische Zutaten gekauft werden müssen – so wie meine Süßkartoffel-Kokos-Suppe. Kokosmilch ist inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt auch in Bioqualität zu bekommen. Dabei ist mir wichtig zu erwähnen, dass Zusätze wie Streckungs- oder Dickungsmittel nicht notwendig sind und man auf Dauer auch allergisch darauf reagieren kann. Ich liebe regionale und frische Zutaten, wie Kohl, Zucchini und Kürbise. Ein paar „exotische“ Lebensmittel habe ich aber immer zu Hause, um gut glutenfrei, vegan und clean zu kochen und zu backen. Dabei achte ich immer auf Bioqualität.

  • Kokosfett (kein Öl, weil das nicht nach Kokos schmeckt und somit auch für neutrale Kuchen, wie Marmorkuchen verwendet werden kann)
  • Natron (kann zum Backen, aber auch für selbstgemachte Reinigungsmittel verwendet werden)
  • Reis, glutenfreie Nudeln (meist aus Reis- und Maismehl), Hirse
  • Reismehl und Maismehl
  • Olivenöl mild (weniger Eigengeschmack)
  • Weinstein-Backpulver
  • Zitronen
  • und wirklich viele verschiedene Gemüsesorten (je nachdem was man verträgt), bei mir z.B.: Zucchini, Süßkartoffeln, Kartoffeln, grüner Salat, Avocados, Kohlrabi, Spitzkohl, Frische-Sauerkraut, uvm.
  • Reissirup, Agavendicksaft (verwende ich kaum), Ahornsirup
  • Erdnussmus (am liebsten Crunchy)
  • Kokosmilch (ohne Zusätze)

Mein Gemüse kaufe ich, wenn es mir zeitlich möglich ist auf dem Markt an einem Bio-Stand und sonst oft im Bioladen. Auch die genannten „exotischen“ Lebensmittel, wie Reissirup und Kokosfett kriege ich so gut wie immer im Bioladen. Leider noch viel zu wenig unverpackt, bzw. ohne Plastik (Warum müssen glutenfreie Nudeln in Plastik verpackt sein?). Was das angeht, ist der Standard in Rostock immer noch weit weg von z.B. Berlin. Ich bin in Berlin aufgewachsen, habe dort studiert und während des Studiums in Schöneberg gelebt. Damals – vor inzwischen fast 8.5 Jahren – gab es schon einige Bioläden in unserem Kiez. Nach und nach auch Verpackungsfrei. In Rostock hat das vor 3-4 Jahren erst langsam angefangen mit einem kleinen Bioladen. Ein Unverpacktladen hat in diesem Zeitraum zugemacht und einer wird jetzt gerade wieder neu aufgezogen. Aber es geht langsam voran, in die richtige Richtung. Auch die großen Supermarktketten, wie EDEKA bieten ein gutes Sortiment an veganen und glutenfreien Lebensmitteln an und auch die oben erwähnten Grundnahrungsmittel sind oft vertreten. Ich versuche trotzdem im Bioladen zu kaufen in der Hoffnung, dass nicht ganz so oft Greenwashing stattfindet und man die regionalen Hersteller und Bauern damit unterstützt. Greenwashing ist wirklich ein sehr großes Thema, dass ich gerne später noch einmal seperat betrachten möchte.

In diesem Artikel jedenfalls möchte ich euch ein ganz einfaches Rezept für eine Süßkartoffel-Kokos-Suppe mitgeben, die auch als Soße verwendet werden kann. Ich koche sie eigentlich eher im Winter, wenn man ein bisschen Wärme im Körper braucht. Aber da der Sommer bis dato sehr verregnet ist bei uns im Norden, musste die Suppe einfach mal wieder sein.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 große Süßkartoffel
  • mehrere mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (ohne Zusätze)
  • 15g Pinienkerne
  • Meersalz
  • Gewürze: Kreuzkümmel, Koriander, Petersilie (je nach Verträglichkeit)
Pellkartoffeln

Ich habe die Süßkartoffeln geschält und in Scheiben geschnitten. Anschließend wurden sie in einer Auflaufform im Ofen bei 175°C gegart, bis sie weich und etwas bräunlich waren (ca. 30min). Die Kartoffeln wurden als Pellkartoffeln gekocht, bis sie gar waren und anschließend geschält. Anschließend werden die Süßkartoffeln und die Kartoffeln in einem Topf mit der Kokosmilch und etwas Wasser zusammengetan und entweder püriert oder zerstampft. Die Konsistenz beim Pürieren ist deutlich feiner und es geht auch schneller. Die Pinienkerne werden in eine Pfanne mit Öl getan und angebraten (Vorsicht, sie werden sehr schnell schwarz). Abgeschmeckt wird die Suppe mit Meersalz und den Gewürzen. Die Suppe wird entweder als Suppe oder als Soße für z.B. Reis angerichtet und die Pinienkerne darüber gestreut.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

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