Rosenkohl und Grünkohl mal anders

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Gestern war ich auf unserem Wochenmarkt beim Bio-Stand. Ich liebe es auf den Markt zu gehen und die ganzen regionalen und saisonalen Biolebensmittel zu sehen. Das inspiriert mich immer wieder neue Gerichte auszuprobieren – auch mal nicht die bekannte Zubereitungsmethode zu wählen, sondern neue Wege zu gehen. Einige Sachen auszuprobieren.

Ich kam dort beim Kauf des Grünkohls mit der sehr netten Verkäuferin ins Gespräch, wie ich denn den Grünkohl zubereite? Ich mag tatsächlich die sehr fettige und schwere Variante vom Weihnachtsmarkt überhaupt nicht. Geht ja auch nicht mehr – ist ja mit Fleisch. Aber ich liebe Grünkohl, aber in der Pfanne angebraten. Das kannte Sie noch gar nicht und wollte es direkt mal ausprobieren. Aber sie gab mir auch noch einen guten Tipp: Die Stengel kleingeschnitten dazugeben. Das habe ich heute direkt ausprobiert. Grünkohl in der Schmorpfanne mit Rapsöl angebraten und die Stengel klein geschnitten dazu. Was soll ich sagen: der Stengel gab einen unheimlich guten Crunch.

Wir gucken ja immer „The Taste“ – ja ich weiß: nicht sehr vegan/vegetarisch, aber coole Kombinationen – und da ist immer die Rede von Crunch. Und das ist schon geil, wenn die Konsistenzen unterschiedlich sind. Eigentlich schade, dass die dort immer darauf beharren, dass alles mit Fleisch/Fisch sein muss, weil es sonst kein richtiges Gericht ist…

Zu dem Grünkohl gab es Rosenkohl – auch das mal nicht verkocht, wie früher in der Schulcafeteria. Boah, dass ging gar nicht. Seitdem habe ich nie wieder Rosenkohl gegessen. Bis ich eine andere Zubereitung irgendwann mal gesehen habe. Das wollte ich auch ausprobieren. Und was soll ich sagen: einfach megageil! Der Rosenkohl wird im Ofen gegarrt mit Rapsöl (auch andere Öle sind möglich) und bekommt dadurch einen schönen caramelligen Geschmack. Dazu habe ich den Großteil der Grünkohlstengel klein geschnitten auch im Ofen dazugegeben. Das war noch besser als in der Schmorpfanne.

Als Beilage gab es Pellkartoffeln – hier gehen die guten Vitamine und Nährstoffe in der Nähe der Schale nicht verloren . Verfeinert habe ich das Gericht mit Meersalz und Leinöl. Zurzeit kann ich aufgrund meiner Kreuzallergie-Diät nicht viele verschiedene Lebensmittel essen, brauche aber meine Nährstoffe und Vitamine um nicht krank zu werden. Die bekomme ich einerseits von Nahrungsergänzungsmitteln (Vitamin D und B12), aber auch durch verschiedene Öle, die Omega-3-Fettsäuren enthalten (hier Leinöl). Diese haben eine ganzheitliche Wirkung auf den Körper. Angereichert ist das Leinöl mit Nachtkerzenöl, welches unter anderem Vitamin E, Aminosäuren und Mineralstoffe besitzt und vor allem gut bei Hautentzündungen sein soll (z.B. Neurodermitis).

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

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