Selbstständigkeit – der Anfang

Ich werde mich zum 01.04.2020 selbstständig machen – als holistische Ernährungsberaterin. Das Datum hab ich mir nicht ausgesucht, sondern meine Betreuerin in der Agentur für Arbeit. Wenn ich den Gründungszuschuss haben möchte, dann muss ich mich 150 Tage vor Ende meiner Arbeitslosigkeit selbstständig machen. Tja so siehts aus. Ich hätte sehr gern noch bis zum Ende des nächsten Jahres gewartet, da ich dann in der Soul-Birth-Doula Ausbildung soweit sein werde, dass ich die Betreuung von Schwangeren, ebenso wie die Geburtsbegleitung mit anbieten kann. Aber das kommt dann halt alles nacheinander.

Mein Homeoffice Platz zur Zeit. Mein Visionboard wird sich jetzt langsam füllen.

Ich muss dazu sagen, dass ich was sowas angeht ein kleiner Schisser bin. 😉

Ich bin bisher ungerne Risiken eingegangen. Ich habe immer schön gespart und wollte immer wissen/planen wie meine Zukunft aussieht. ABER ich werde das nie wissen. Jederzeit kann etwas passieren, jemand wird krank oder stirbt. Das Leben ist im Wandel und verändert sich immerzu. Das musste ich für mich akzeptieren. Und seitdem ich die Sicherheit eines sicheren Einkommens aufgegeben habe und gegangen bin, geht es mir die meiste Zeitsehr gut damit. Klar kommen zwischendurch Ängste in mir auf, machen mich nervös und stressen mich. Erst diese Woche nach dem Arbeitsamt Gespräch hatte ich Tausende Gedanken im Kopf – Wie soll ich das schaffen? Das ist viel zu schnell. Was mach ich da eigentlich? Ist doch viel einfacher, dass zu tun, was andere mir sagen! Ich glaube diese Gedanken sind ganz normal und zeigen auch, dass ich Respekt vor der Selbstständigkeit habe, aber es ist so geil, mein Ding zu machen, meine Regeln, meine Fortschritte, meine Erfolge! Nicht die eines Vorgesetzten, sondern meine. Ich werde daran wachsen, egal wie es läuft. Das sind meine Erfahrungen! Und ich will alle erleben.

Bis dahin ist noch so viel zu erledigen:

  1. Ausbildung zur holistischen Ernährungsberatung bei der Akademie der Naturheilkunde beenden – das bedeutet büffeln! Aber das kenn ich ja jetzt – hab für die Promotionsverteidigung auch nochmal ordentlich lernen müssen.
  2. Im Januar die Mutter-Kind-Kur nutzen, um ein paar weitere Techniken zur Entspannung zu lernen und vor allem meine tägliche Yoga- und Meditationspraxis zu verinnerlichen. Und ganz viel Zeit mit meinem Kleinen haben.
  3. Die Selbstständigkeit vorbereiten.

Auf diesen Schritten – vor allem aber dem letzten – werde ich euch hier auch bisschen mitnehmen. Emotional und Strukturell. Ich glaube das wird eine Berg- und Talfahrt am Anfang werden und ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen!

Denn es gibt in den nächsten 3 Monaten und auch danach noch viel zu tun. Wenn Ihr Hilfen kennt, Informationen für mich habt zu dem Thema oder mir einfach nur „beistehen“ wollt, kommentiert gerne ganz viel. Und bei Fragen natürlich auch!

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