7 Tipps für eine entspannte Zeit

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In den letzten Wochen höre ich meine Freundinnen immer wieder berichten, dass zurzeit alles zu viel ist. Die Vorweihnachtszeit stresst sie unheimlich. Teilweise auch mit schlimmen psychischen und körperlichen Beschwerden. Seit dem letzten Weihnachten, genieße ich die Vorweihnachtszeit mehr. Dank einiger Dinge die ich anders mache, bzw. neu angefangen habe. Hier also meine 7 Tipps für eine entspannte Zeit vor, zu und nach Weihnachten!

Gemeinsame Zeit ist doch die schönste Zeit!
  1. Pflichttermine auf ein Minimum reduzieren! Meine Freunde haben sehr viele Termine in die Adventszeit gelegt und auch noch an der Feiertagen sind viele mit Ihren Familien unterwegs zur Verwandtschaft. Und eigentlich wollen Sie das gar nicht und tun das nur aus einem schlechten Gewissen heraus. Aber ist das sinnvoll? Sich selbst zu überlasten, um eine unentspannnte Zeit und Termindruck zu haben, nur um andere glücklich zu machen – NEIN! Weihnachten soll doch vor allem Gemütlichkeit, Ruhe und Entspannung bringen. Also vielleicht eher mal absagen (vor allem mit kleinen Babies muss man nun wirklich nicht durch das halbe Land reisen) und Prioritäten setzen. Den enttäuschten Verwandten versuchen zu erklären, dass es nicht klappt und man mal in Ruhe im Frühling/Sommer vorbei kommt. Und wenn trotzdem gemeckert wird, ist es vielleicht ganz gut, dass man zu Hause bleibt, weil der Besuch vermutlich genauso unentspannt gewesen wäre. (Mehr Informationen in Bezug auf Entelterung findet Ihr bei Jeaninne)
  2. Regelmäßig Meditieren. In den Alltag solltet Ihr regelmäßiges Meditieren integrieren. Erst einmal ist das eine Aufgabe mehr, aber sie lohnt sich, weil man dadurch nach einigen Tagen ruhiger wird. Und vielleicht auch die Prioritätensetzung (siehe oben) einfacher von der Hand geht. Ihr müsst auch nicht gleich eine Stunde meditieren, für den Anfang reichen auch 10 – 15 Minuten. Diese Zeit reicht meistens um runterzukommen und danach entspannter weiterzumachen. Kurze Meditationen findet Ihr z.B. bei Mady Morrison auf Youtube. Es gibt auch verschiedene Apps, die teilweise auch kostenfreie Meditationen anbieten. Aber wenn Ihr ganz einfach und kostenlos meditieren wollt, stellt einen Wecker auf 10min, setzt euch aufrecht hin, schließt die Augen und versucht euch auf euren Atem zu konzentrieren. Einatmen, Ausatmen…
  3. Gerne mal die Leber ein bisschen entlasten. Durch das fette und stark verarbeitet Essen zur Vorweihnachtszeit (ich sag nur Weihnachtsmarkt) ist die Leber überlastet. Mit Mariendisteltee z.B. kann man wunderbar die Leber ein wenig entlasten, genauso wie mit Ingwerwickeln (Anleitung: Ingwer mit Wasser kochen, Tuch damit tränken und auf die Leber legen; darüber dann ein warmes Tuch). Und immer mal Tage zwischendurch ohne Alkohol und fettes Essen gönnen. Vielleicht mal ein Rohkosttag mit Smoothies und Salaten!?! Smoothies trinken auch viele Kinder gerne mal. Die Entspannung setzt vielleicht nicht sofort ein, aber dem Körper gehts so besser und das merkt man längerfristig.
  4. Yoga als Morgenroutine einführen. Um Morgens energiegeladen und fit zu starten, könnt Ihr gut 15-20 Minuten Yogaeinheiten machen, um aus der Trägheit ins Tun zu kommen. Yoga dehnt den noch müden Körper z.B. mit dem Sonnengruß und mit entsprechenden vitalisierenden Übungen kann man auch ohne Kaffee morgens gut und kraftvoll loslegen. Verschiedene kurze Morgenroutinen findet Ihr kostenfrei bei Mady Morrison (Ja, ich weiß, ich bin ein Fan ).
  5. Früher Schlafen gehen. Gerade wir Mamis nutzen die Zeit, wenn die Kinder endlich schlafen gerne um Aufzuräumen, Zeit für uns oder mit unserem Partner zu haben. Aber gerade in so stressigen Zeiten wie der Vorweihnachtszeit sollten wir früher schlafen gehen, um auf unsere 8h Schlaf zu kommen. Geht lieber früher schlafen und wenn Ihr dann doch früher wach werdet, nutzt die Zeit z.B. für eine Yoga-Morgenroutine.
  6. Achtsam Sein. Nehmt euch mehr Zeit für alles. Versucht nicht die Kinder so schnell wie möglich an der Kita/Schule „loszuwerden“, sondern begleitet Sie hinein, helft Ihnen, gebt euch Zeit zum Verabschieden. Seid in dem Moment. Viele (ich lange selbst auch) rennen von A nach B nach C um alles zu schaffen. Nehmt euch weniger vor und macht lieber einen Weg weniger. Setzt Prioritäten. Das entspannt euch und eure Kinder. Seitdem ich mir morgens keinen Stress mehr mache, ist alles viel ruhiger und entspannter geworden bei uns. Die Kinder spiegeln unser Verhalten und wir sollten darauf achten. Hinsehen. Unsere Kleinen sind auch schon oft in jungen Jahren gestresst und unruhig, haben unspezifische Probleme wie Kopf- und Bauchschmerzen. Das können nur wir Erwachsenen ändern. Die Kinder können Ihr Leben nicht allein entschleunigen, sie brauchen uns. Noch ein positiver Effekt beim Achtsamen leben: man erlebt, man fühlt, man liebt.
  7. Die Ernährung. Mein Thema. Auch in der Zukunft. Was ist eigentlich gesund? Was tut dem Körper gut? Klar und für alle (dank Ernährungspyramide) ersichtlich ist, dass viel Gemüse und (etwas) Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (vers. pflanzliche Öle) im richtigen Verhältnis gesund sind. Wieviel von jedem Teil ist da schon komplizierter. Man muss sich einlesen und sich viel Zeit nehmen. Ich beschäftige mich nun seit 4 Jahren exzessiv mit dem Thema gesunde Ernährung, Allergien und Unverträglichkeiten – erst nebenberuflich, jetzt bald hauptberuflich. Ich lerne immer mehr und mehr über die ganzen Zusammenhänge in unserem Körper. Und da das hier alles viel zu viel wäre, möchte ich euch jetzt mit auf den Weg geben: kocht mehr selbst aus frischen und regionalen Zutaten, z.B. Kartoffelbrei mit Grünkohl und Fisch oder vegan: Kartoffeln mit Ofengemüse (Grünkohl, Rosenkohl, Kohlrabi und Bunte Beete), und esst bitte weniger fettige/süße Fertigprodukte. Wenn der Körper zu viel mit der Verdauung zu tun hat kann er nicht entspannen und zur Ruhe kommen!

Diese Tipps gelten übrigens nicht nur zu Weihnachten, sondern immer!

Gesundes Essen kann so einfach sein: Kürbis, Grünkohl, Nudeln, Gewürzen und etwas Pflanzenöl wie Lein- oder Hanföl…

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